Nach der Berliner Märzrevolution im Jahre 1848 wurden auch von staatlicher Seite Wege gesucht die Not zu lindern und die soziale Lage der Stadt Berlin mit gezielten Maßnahmen weiter zu entschärfen.

Die Armen sollten in einem Notstandsprogramm Arbeit erhalten. Die Lösung sah man u.a. in der Ausführung öffentlicher Bauarbeiten in Berlin und Umgebung. Daran beteilingte sich auch die staatliche preußische Eisenbahn.

Die "Königliche Kommission für die Ostbahn" offerierte die Mitarbeit am Bau der Ostbahn in den preußischen Ostprovinzen zwischen der späteren Stadt Kreuz und Schneidemühl.. Aufgerufen  waren alle arbeitsfähigen Männer Berlins über einem Alter von achtzehn Jahren. Der für die Erdarbeiten erforderliche Spaten ist von den Arbeitern aber selbst mitzubringen.

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ZLB, Sign. A13/51